Am vergangenen Wochenende stand beim Musikverein Angelbachtal die musikalische Feinarbeit im Mittelpunkt: Die Musikerinnen und Musiker trafen sich zu Registerproben im Vereinsheim. Doch was ist eine Registerprobe genau und welche Vorteile bringt sie? Bei einer Registerprobe kommen jeweils die gleichen Instrumentengruppen – sogenannte Register – separat zusammen. In kleiner Runde können so gezielt die für jedes Instrument wichtigen Stellen erarbeitet werden. Aspekte wie Zusammenspiel, Intonation und Atemtechnik lassen sich dabei besonders intensiv behandeln, was in der regulären Gesamtprobe oft nur eingeschränkt möglich ist.
Ergänzend dazu hatte der Musikverein für dieses Probenwochenende gezielt externe Dozenten für die jeweiligen Instrumente eingeladen. Mit ihrem fachlichen Blick konnten sie wertvolle, individuelle Impulse geben – von instrumentenspezifischer Technik über Atemführung bis hin zur klanglichen Feinabstimmung. So wurde konzentriert an Details gearbeitet, die nun in die weitere Konzertvorbereitung einfließen sollen.
Am Samstag trafen sich die Trompeten, das Tiefblech sowie die Hörner, am Sonntag die Querflöten und Saxophone. In konzentrierter Atmosphäre wurden insbesondere jene Stellen aus dem Konzertprogramm geübt, die für das jeweilige Instrument besonders herausfordernd sind. Die Früchte dieser intensiven Probenarbeit werden sich nun in den kommenden Gesamtproben zeigen – die Musikerinnen und Musiker blicken gespannt auf die weitere Konzertvorbereitung. Ein herzliches Dankeschön gilt den engagierten Dozenten Harald Weber (Trompete), Daniel Schneider (Tiefblech), Akari Hasegawa (Horn), Finja Nagel (Saxophon) und Franziska Rinneberg (Querflöte) sowie allen Musikerinnen und Musikern, die sich am Wochenende Zeit für diese zusätzliche Probenarbeit genommen haben.
Wer hören möchte, wie sich die Registerproben im Gesamtklang des Orchesters auswirken, ist herzlich zum Jahreskonzert des Musikvereins Angelbachtal am 28.03. eingeladen.



